Der Teufel im Pfarrhaus.pdf

Der Teufel im Pfarrhaus PDF

Berichte von Poltergeistern und Gespenstern waren in der Frühen Neuzeit in protestantischen Gebieten verbreitet. Lutherische Geistliche leisteten als Seelsorger Hilfe und standen den Betroffenen mit Hausbesuchen, Fürbitte und Gesang zur Seite. Zugleich achteten sie darauf, dass keine falschen, als abergläubisch verschrienen Mittel ihren Einsatz fanden. Denn der rechte Umgang mit Gespenstern war für das konfessionelle Selbstverständnis von zentraler Bedeutung: Mit der reformatorischen Absage an das Dogma des Fegefeuers sollten Erscheinungen nicht länger als Arme Seelen wahrgenommen, sondern als Erscheinungen des Teufels gedeutet werden. Erst um 1700 änderte sich das.Auf der Grundlage von reichem Quellenmaterial untersucht Miriam Rieger markante Fallbeispiele aus dem mitteldeutschen Kernland der Reformation im ausgehenden 17. Jahrhundert und spürt so dem Aufstieg und Fall des lutherisch geprägten Deutungsmusters Gespenst nach.

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DATEIGRÖSSE 8.66 MB
ISBN 9783515098694
AUTOR Miriam Rieger
DATEINAME Der Teufel im Pfarrhaus.pdf
VERöFFENTLICHUNGSDATUM 07/01/2020

Der Pastor mußte traurig unverrichteterdinge wieder ins Pfarrhaus zurückkehren. Die Tücken des Teufels, sein zerstörerisches Tun wurden nach dem Mißerfolg ...