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Tief unten in den Kellern der Kirchengeschichte, verborgen selbst für die meisten Historiker, liegen jahrhundertealte Traditionen begraben, von denen die Kirche heute nichts mehr wissen will. Hubert Wolf steigt mit archäologischem Spürsinn hinab in diese Krypta. Er entdeckt dort Frauen mit bischöflicher Vollmacht, Laien, die Sünden vergeben, eine Kirche der Armen - und andere Traditionen, die heute wieder aktuell werden könnten. Die katholische Kirche setzt auf die lange und unabänderliche Tradition ihrer heute gültigen Einrichtungen und Regeln. Grundlegende Reformen gelten als Sakrileg. Höchste Zeit für einen frischen Blick auf die Geschichte: Päpste waren einmal in Gremien eingebunden, die sie kontrollierten, Frauen konnten Sünden vergeben, Laien hatten etwas zu sagen, Bischöfe wurden gewählt. Die katholische Kirche war lange ein breiter Strom mit vielen Nebenarmen - den der römische Zentralismus im 19. Jahrhundert kanalisierte. Dazu wurden Traditionen erfunden, an die bis heute selbst Historiker glauben. Hubert Wolf enthüllt an zehn Beispielen Vergessenes und Verdrängtes - und gewinnt daraus Reformideen für die Kirche von morgen.

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DATEIGRÖSSE 9.37 MB
ISBN 9783406675478
AUTOR Hubert Wolf
DATEINAME Krypta.pdf
VERöFFENTLICHUNGSDATUM 02/06/2020

Krypta - Das Münster Die Krypta Romanus In der Krypta kann man am besten nachempfinden, wie die Baumeister der Romanik gearbeitet haben - deutlich sind Bauteile aus dem 11./12. Jahrhundert zu erkennen. Im jetzigen Zustand stammt sie aus der Zeit um 1120-40, der Altarraum wurde im 13. Jahrhundert hinzugefügt. Was bedeutet Krypta | Fremdwörter für Krypta | wissen.de